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Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer in einer Entfernung von 90 bis 200 km vor der Südostküste Spaniens. Sie ist mit 5.014 km² die kleinste autonome spanische Region und setzt sich aus den Hauptinseln, den eigentlichen Balearen, Mallorca, Menorca sowie Ibiza, Formentera und weit über 100 kleineren unbewohnten Inseln zusammen. Geologisch gesehen sind die Inseln Teil des penibetischen oder andalusischen Faltengebirges. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die Inseln im Landschaftsbild sehr stark voneinander, was übrigens auch für die Geschichte der Inseln zutrifft (so war etwa Ibiza khartagischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt, Mallorca dagegen stand unter römischer und Menorca unter englischer Herrschaft). Die Balearen sind durch ihre landschaftliche Schönheit und das milde Klima ein beliebtes Reiseziel. Mallorca, die größte Insel der Balearen bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen. Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken.

Mallorca bietet eine Hülle an romantischen Buchten, schöne Strände und ein wundervolle Landschaft.
Das 300 Millionen Jahre alte Archipel Mallorca ist mit 3640 qm die Hauptinsel der Balearen. Umsäumt wird die Insel von 554 km schönster Küstenkulisse.

Topografisch betrachtet wird Mallorca von zwei Gebirgszügen geprägt zwischen denen eine Ebene liegt. Die Serra de Tramuntana bildet das Rückgrat der Insel. Das Gebirge war ursprünglich bis auf eine Höhe von 2000 m hochgefaltet, hat sich aber durch etliche Erosionen wieder abgesenkt und erreicht heute seinen höchsten Punkt mit dem Puig Major auf 1445 m.
Im Nordosten liegt das Gegenstück dazu, die sanfte Hügelkette Serres de Llevat, die sich aber, dessen ungeachtet, wie ein stattliches Mittelgebirge direkt aus dem Meer erhebt. Der höchste Punkt ist der Puig de Morei mit 562 m.

Zwischen diesen beiden Gebirgsketten erstreckt sich die Kornkammer Mallorcas Es Pla. Auf dieser, von fruchtbaren Schwemmböden durchsetzten Ebene ragt der Klosterberg Puig de Randa als höchster Berg mit 542 m empor. Im Frühling erstrahlt die gesamte Ebene in der Mandelblüte.